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Lebertransplantation

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Die Webseite rund um Lebererkrankungen, Operationen und nicht-operative Therapien. 

Eine Anlaufstelle für Patienten, Angehörige und Behandler.

 

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Hier entsteht eine Anlaufstelle für verständlich aufbereitete und vertrauenswürdige Inhalte zu oft komplexen Themen und Fragen die oft im Rahmen von Gesprächen mit Betroffenen und Ihren Angehörigen gestellt werden. Gewissenhaft recherchiertes Hintergrundwissen ermöglicht ein Gespräch auf Augenhöhe mit Ihren Behandlern, lindert Ungewissheit und hilft selbstbestimmte und überlegte Therapieentscheidungen mitzutragen.


Oberarzt Priv-Doz. Dr. Florian PRIMAVESI, PhD

Leiter der Leberchirurgie
Abteilung für Chirurgie

Ordensklinikum Linz - KH Barmherzige Schwestern

Seilerstätte 4, 4010 Linz

https://www.ordensklinikum.at/de/

florian.primavesi@ordensklinikum.at
info@leberchirurgie.at

 

Youtube: https://www.youtube.com/@Robotic-HPB-Surgery-Austria

X (Twitter): https://x.com/FPrimavesi

Über meine Person

 

Persönliches und klinische Erfahrung

Ich zähle mich zu einer neuen und modernen Generation von spezialisierten Krebs-Therapeuten in Österreich. Als international vernetzter, akademisch-wissenschaftlich faszinierter und klinisch-pragmatischer Chirurg kann ich topaktuelles Wissen und operative Expertise seit vielen Jahren für unsere Patienten einsetzen und im Rahmen von Kursen und Studiengängen an KollegInnen weitergeben. Als Familienvater und durch Betreuung von tausenden KrebspatientInnen weiß ich welche Ängste, Sorgen und Ungewissheiten durch das Auftreten von bösartigen Erkrankungen entstehen und wie man gemeinsam mit Angehörigen und medizinischen Wegbegleitern Betroffenen Halt gibt, um Sie erfolgreich durch eine herausfordernde Zeit zu führen.

 

Beruflicher Werdegang und Spezialisierung

Nach breiter allgemeinchirurgischer Ausbildung an der Universitätsklinik Salzburg erlernte ich als Oberarzt am Universitätsklinikum Innsbruck inklusive Transplantchirurgie und im Rahmen eines Auslandsaufenthalt für hepatobiliäre  Chirurgie am renommierten University Hospital Liverpool, Großbritannien höchst spezialisiertes Wissen über komplexe Eingriffe an Leber- und Gallenwegen inklusive minimal-invasiver (Schlüsselloch-)Chirurgie.

Mit der hierdurch erworbenen Expertise war ich von 2020-2024 als leitender Oberarzt für Leber- und Pankreaschirurgie und Stellvertreter des Abteilungsleiters im Zentrum für hepatobiliäre Chirurgie im Salzkammergutklinikum am Aufbau eines modernen Leberzentrums inklusive Robotik und ERAS-Programm maßgeblich beteiligt.

Im Rahmen einer Professur für viszerale chirurgische Onkologie unterstützte ich anschließend das Universitätsklinikum Innsbruck bei der Implementierung der Robotik im Bereich der onkologischen Leber-, Gallenwegs-, Bauchspeicheldrüsen- und Darmchirurgie.

Seit Herbst 2025 darf ich als Oberarzt und Leiter der Leberchirurgie am Ordensklinikum Linz - KH Barmherzige Schwestern - dem onkologischen Leitspital OÖ mit der größten krebschirurgischen Abteilung in Österreich - Patienten betreuen. 

Ich habe mich mit der Thematik von Lebermetastasen bei Darmkrebs habilitiert (Privatdozent), mehr als 100 wissenschaftliche Arbeiten publiziert und ein Doktoratsstudium für medizinische Wissenschaften (PhD) zum Thema perioperative Leberfunktion abgeschlossen. Zudem bin ich als allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger tätig.

 

Angebotene Leistungen und Expertise

Haben Sie Fragen zu Erkrankungen der Leber, Gallenwege oder Bauchspeicheldrüse?

Steht bei Ihnen eine operative oder interventionelle Behandlung in diesem Bereich im Raum und Sie möchten eine professionelle (Zweit-) Meinung dazu erhalten?

Suchen Sie nach einem gewissenhaften Chirurgen, der auch mit anderen Fachgebieten bestens vernetzt ist?

Bitte kontaktieren Sie mich direkt im Ordensklinikum Linz - Barmherzige Schwestern über die Telefonzentrale oder schreiben Sie mir unkompliziert eine Email (siehe Kontakt-Adressen). Ich setze mich zeitnah mit Ihnen in Verbindung!

 

Die Kontaktadressen zur klinischen Begutachtung in meiner Sachverständigen- und Wahlarzt-Ordination finden sie in Kürze hier....

 

Alternativ können Sie mich über ein Formular unverbindlich für weitere Informationen konkaktieren um z.B. eine Zweitmeinung einzuholen oder mir direkt eine Email zukommen lassen:

Kontaktformular                            E-Mail schreiben

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FAQs

Fragen die sich betroffene Patienten und Angehörige oft stellen...

 

Man hat bei mir Knoten in der Leber diagnostiziert – Was erwartet mich nun?

Knoten in der Leber können verschiedene Ursachen haben, und die genaue Diagnose hängt von mehreren Faktoren ab. Es ist wichtig, dass Sie sich mit einem medizinischen Fachmann in Verbindung setzen, der Ihre spezifische Situation beurteilen kann. Der Arzt wird wahrscheinlich weitere Untersuchungen anordnen, um die Art der Knoten zu bestimmen, wie beispielsweise eine Ultraschalluntersuchung, eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT).

Die Behandlung hängt von der Art der Knoten ab. Einige Knoten können harmlos sein, während andere Anzeichen einer zugrunde liegenden Erkrankung sein könnten, wie beispielsweise Leberkrebs oder Lebermetastasen. Die Behandlung kann eine Überwachung der Knoten beinhalten, um sicherzustellen, dass sie sich nicht verändern oder wachsen, oder es kann eine weitere Diagnose und möglicherweise eine Behandlung erforderlich sein, um die zugrunde liegende Ursache zu behandeln.

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt konsultieren, um eine genaue Diagnose und Informationen über Ihre spezifische Situation zu erhalten. Ihr Arzt wird in der Lage sein, Ihnen die besten Empfehlungen zu geben und Ihnen bei der Entscheidung über die weitere Vorgehensweise zu helfen.

Ist es sinnvoll einen spezialisierten Leberchirurgen um Rat zu fragen oder kann jeder Chirurg eine Einschätzung abgeben?

Ein Leberchirurg befasst sich überwiegend mit Erkrankungen, sowie chirurgischen und nicht-operativen Therapien der Leber und Gallenwege. Die Leberchirurgie gehört zu den komplexesten Gebieten der Bauchchirurgie, aufgrund der komplizierten Anatomie des Organs, der wichtigen Funktion der Leber für das Funktionieren des Körpers und des immensen Hintergrundwissens, welches mit der Materie einhergeht.

Leberchirurgen sind spezifisch interessierte Allgemeinchirurgen, welche nach einer anfänglich generalisierten chirurgischen Ausbildung (meist gesamte Bauch- und Brustkorbchirurgie), viele Jahre zusätzliche Erfahrung in diesem Spezialgebiet gesammelt haben (gesamte Ausbildungsdauer meist >10 Jahre).

Während in unseren Breitengraden (Österreich / Deutschland) keine offizielle Zusatzausbildung notwendig ist, um Leberchirurgie betreiben zu dürfen, hat sich z.B. im angloamerikanischen Raum bereits vor langer Zeit ein entsprechendes Trainings-System etabliert. Aus diesem Grund wechseln auch immer mehr Allgemeinchirurgen aus dem deutschsprachigen Raum zumindest vorübergehend an zentralisierte Kliniken im Ausland, um die notwendige Expertise zu erlangen.

Warum ist das sinnvoll? Schätzungen ergeben, dass zur Erlangung ausreichender operativer Fertigkeiten im Bereich der Leberchirurgie und dem Wissen um die zugrundeliegenden Erkrankungen, eine Fallzahl von zumindest 200-300 großer Lebereingriffe notwendig ist. Diese Fallzahl ist z.B. in Österreich selbst nach jahrelanger Anstellung an einer Spezialabteilung wie z.B. an Unikliniken nur schwer zu erreichen.

Eine Leberoperation ist geplant, was bedeutet das für mich?

Eine Leberoperation bedeutet, dass chirurgische Eingriffe an Ihrer Leber durchgeführt werden sollen. Die genauen Auswirkungen und Bedeutungen einer Leberoperation hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Grund für die Operation, dem genauen Verfahren und Ihrem individuellen Gesundheitszustand.

Eine Leberoperation kann aus verschiedenen Gründen erforderlich sein, wie zum Beispiel bei Lebertumoren, Leberzysten, Leberabszessen oder Leberzirrhose. Das genaue Verfahren hängt vom spezifischen Zustand ab, den Sie behandeln müssen.

Vor der Operation werden Sie wahrscheinlich eine umfassende Untersuchung durchlaufen, um Ihre Gesundheit und Eignung für den Eingriff zu beurteilen. Möglicherweise müssen Sie einige Tage vor der Operation bestimmte Medikamente absetzen oder bestimmte Anweisungen zur Vorbereitung befolgen, wie z.B. eine spezielle Diät.

Während der Operation wird ein Chirurg einen Schnitt in Ihren Bauch machen, um Zugang zur Leber zu bekommen. Je nach Bedarf kann ein Teil der Leber entfernt, ein Tumor entfernt oder repariert, eine Transplantation durchgeführt oder andere Behandlungen angewendet werden. Die genauen Details des Eingriffs werden mit Ihrem Chirurgen besprochen.

Nach der Operation müssen Sie sich einer Erholungsphase unterziehen. Dies umfasst einen Krankenhausaufenthalt, in dem Sie überwacht werden, um Komplikationen zu vermeiden. Sie erhalten  Schmerzmittel, um Schmerzen zu lindern, und müssen bestimmte Verhaltensweisen befolgen, wie z.B. körperliche Aktivität einzuschränken und eine spezielle Diät einzuhalten.

Es ist wichtig, sich mit Ihrem Chirurgen oder medizinischen Team über Ihre spezifische Situation zu beraten, da sie Ihnen genaue Informationen über den Eingriff, die Erholungsphase und mögliche Risiken geben können.

Was passiert, wenn Komplikationen auftreten?

Komplikationen im Zusammenhang mit Leberoperationen erfordern eine umgehende ärztliche Begutachtung und manchmal auch eine Intervention. Im Folgenden sind spezifische Komplikationen aufgeführt, die bei solchen Eingriffen auftreten können:

  1. Blutungen: Postoperative Blutungen sind eine mögliche Komplikation bei Leberoperationen. Eine verstärkte Überwachung der Patienten in den ersten Stunden nach der Operation ist wichtig, um Anzeichen von Blutungen wie Kreislaufveränderungen oder Bauchschwellungen zu erkennen. Bei Verdacht auf Blutungen sollte eine sofortige ärztliche Konsultation erfolgen, um eine angemessene Blutstillung zu gewährleisten.

  2. Infektionen: Aufgrund der Invasivität des Eingriffs besteht das Risiko von postoperativen Infektionen. Sie können sich als Fieber, lokale Entzündungszeichen (Rötung, Schwellung, Wärme) und Wundsekretion manifestieren. Es ist wichtig, die Wunde sorgfältig zu überwachen und bei Verdacht auf eine Infektion eine geeignete Wundbehandlung einzuleiten.

  3. Leberversagen: Obwohl selten, kann eine Leberoperation zu einem vorübergehenden oder dauerhaften Leberversagen führen. Das Leberversagen kann sich durch Gelbsucht, abdominale Schmerzen, hepatische Enzephalopathie (z. B. Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen) und erhöhte Leberwerte manifestieren. Ein Leberversagen ist potentiell lebensbedrohlich und bedarf manchmal einer intensivmedizinischen Therapie.

  4. Atemprobleme: Postoperative Atemprobleme können auf Komplikationen wie Minderbelüftungen, Lungenentzündungen oder Erguss hinweisen. Atemnot, Brustschmerzen und eine verminderte Sauerstoffsättigung sollten als Alarmsignale betrachtet werden, die eine rasche Diagnosestellung und Behandlung erforderlich machen können.

  5. Wundheilungsstörungen: Probleme bei der Wundheilung, wie Wunddehiszenz (Klaffen der Wunde) oder Wundinfektionen, können nach Leberoperationen auftreten. Eine sorgfältige Überwachung der Operationsstelle ist erforderlich, um Anzeichen von Infektionen (z. B. Rötung, Schwellung, eitrige Sekretion) oder einer Wundheilungsstörung zu erkennen. Bei Verdacht sollte eine angemessene Wundversorgung und gegebenenfalls eine operative Revision erfolgen

Wie ist meine Prognose nach Leberoperation wegen eines bösartigen Tumors?

Die Prognose nach einer Leberoperation aufgrund eines bösartigen Tumors hängt von mehreren Faktoren ab, die im individuellen Fall zu berücksichtigen sind. Zu den wichtigen prognostischen Faktoren gehören:

  1. Stadium des Tumors: Das Ausmaß des Tumorwachstums und die Ausbreitung des Tumors innerhalb der Leber und anderen Geweben sind wichtige Determinanten für die Prognose. Ein früher diagnostizierter Tumor, der auf die Leber beschränkt ist und noch nicht in andere Organe metastasiert hat, hat tendenziell eine bessere Prognose.

  2. Größe und Anzahl der Tumore: Die Größe des Tumors und ob es sich um einen einzelnen Tumor oder multiple Tumore handelt, beeinflussen ebenfalls die Prognose. Kleinere Tumore mit begrenzter Anzahl haben eine bessere Prognose im Vergleich zu größeren oder multiplen Tumoren.

  3. Tumorbiologie: Die biologischen Eigenschaften des Tumors, wie sein aggressives Verhalten, das Vorhandensein spezifischer genetischer Veränderungen oder Marker, können die Prognose beeinflussen.

  4. Leberfunktion: Die allgemeine Funktion der Leber vor der Operation ist ein wichtiger Faktor. Eine gute Leberfunktion und ausreichende Reserven tragen zu einer besseren Prognose bei.

  5. Chirurgische Durchführbarkeit: Die Möglichkeit einer vollständigen Entfernung des Tumors durch die Operation ist entscheidend für die Prognose. Wenn der Tumor vollständig entfernt werden kann, erhöht sich die Chance auf eine bessere Prognose.

  6. Adjuvante Therapien: Nach der Operation können adjuvante Therapien wie Chemotherapie, gezielte Therapien oder Strahlentherapie eingesetzt werden, um das Rückfallrisiko zu verringern und die Prognose zu verbessern.

Es ist wichtig zu beachten, dass die individuelle Prognose von Patient zu Patient variieren kann und dass die oben genannten Faktoren nicht abschließend sind. Die Beurteilung der Prognose sollte immer von einem Onkologen oder Leberchirurgen vorgenommen werden, der die spezifischen Details des Falls berücksichtigt.

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